Spreewaldgurken – wer hätte gedacht, dass die knackigen grünen Gürkchen so viel Geschichte in sich tragen? Ein Spreewald ohne Gurken ist kaum vorstellbar, oder? Die berühmte Spreewaldgurke hat die Region weit über ihre Grenzen hinaus bekannt gemacht – aber der Spreewald kann noch viel mehr als nur Gurken. In diesem Beitrag nehme ich dich mit auf eine Reise durch das Gurkenland und darüber hinaus. Mach dich bereit, in die würzige Marinade aus Natur, Kultur und Geschichte einzutauchen, die der Spreewald für dich bereithält. Denn ein Urlaub im Spreewald ist wie eine gut eingelegte Gurke: Er braucht die richtigen Zutaten und ein bisschen Zeit, um sein volles Aroma zu entfalten.

Stell dir vor: Du beißt in eine echte Spreewaldgurke – außen herrlich knackig, innen angenehm säuerlich-süß. Genau so fühlt sich ein Aufenthalt im Spreewald an. Außen die spannenden Entdeckungen und Abenteuer, innen das wohlig-würzige Gefühl, in eine andere Welt einzutauchen. Per Du und mit einem Lächeln im Gesicht zeige ich dir, was es mit den Gurken und den vielen Geheimnissen des Spreewalds auf sich hat. Vom Ursprung der berühmten Gurke über idyllische Ausflüge rund um Burg bis hin zu Tipps für Verliebte, Familien und Feierfreudige – hier erfährst du alles, was du für dein eigenes Spreewald-Abenteuer wissen musst. Los geht’s – auf die Gurke, fertig, los!

Knackig und kultig: Die Geschichte der Spreewaldgurke

Die Spreewaldgurke, wie wir sie heute kennen, hat eine lange Reise hinter sich. Schon vor Jahrhunderten – man munkelt bereits im 8. Jahrhundert – wuchsen hier Gurken auf den humusreichen Böden des Spreewalds. Richtig in Schwung kam der Gurkenanbau aber erst, als im 16. Jahrhundert einige findige Niederländer sich in der Region um Lübbenau niederließen. Sie brachten ihr Know-how in Sachen Gemüseanbau mit und schwupps wurde aus der bescheidenen Gurke ein echtes Wirtschaftsgewächs. Bis Ende des 17. Jahrhundert waren Gurken das Ding im Spreewald – quasi das grüne Gold der Region.

Kein Wunder also, dass selbst der berühmte Schriftsteller Theodor Fontane in den 1870ern anerkennend über die Spreewaldgurken berichtete. Er schrieb sinngemäß, dass in Lübbenau – dem damaligen Gurkenzentrum – ganze 800 Schock Gurken (das sind fast 50.000 Stück!) pro Woche von einem einzigen Händler verkauft wurden. Man stelle sich diese Berge an Gurken vor! Schon damals standen die „Spreewälder Gurken“ ganz oben auf der Beliebtheitsskala, noch vor anderen regionalen Produkten. Die Gurke war längst mehr als nur Gemüse, sie war Kult.

Aber was macht eine echte Spreewaldgurke aus? Natürlich das Rezept! Die Gurken aus dem Spreewald werden traditionell mit Liebe und lokalen Zutaten eingelegt. Früher lagen sie wochenlang in großen Holzfässern im Gärprozess, zusammen mit Dill, Meerrettich, Kirsch- oder Walnussblättern und anderen Geheimzutaten der Einleger. Diese spezielle Würzmischung verleiht den Gurken ihren unverwechselbaren Geschmack – würzig, leicht süß-sauer und super erfrischend. Heute geht das Einlegen schneller: Moderne Gurkenfabriken erhitzen die Gurken kurz und schon nach einem Tag sind sie fertig für den Verkauf, ob als Senfgurke, Gewürzgurke oder Salzgurke. Doch keine Sorge, der Geschmack bleibt original Spreewald.

Die Spreewaldgurke hat auch geschichtsträchtige Zeiten überdauert. In der DDR war sie ein Verkaufsschlager und gehörte in jedem Haushalt auf den Tisch. Der VEB Spreewaldkonserve in Golßen produzierte massenhaft Gurkengläser für den ganzen Osten. Und nach der Wiedervereinigung? Da blieb die Gurke – anders als viele Ost-Produkte – erhalten und eroberte sogar den Westen im Sturm. Spätestens seit dem Kultfilm „Good Bye, Lenin!“ (2003), in dem verzweifelt echte Spreewaldgurken für eine kranke Mutter besorgt werden, genießt das knackige Gemüse Kultstatus als Symbol ostdeutscher Nostalgie. Heute sind „Spreewälder Gurken“ eine geschützte geografische Angabe – nur Gurken aus der Region, die nach traditionellen Methoden eingelegt werden, dürfen diesen Namen tragen. So viel also zur Geschichte in der Gurke – ziemlich beeindruckend, oder?

Geheimtipp Burg im Spreewald: Natur pur ohne Trubel

Jetzt, wo du die Gurke im Glas kennst, schauen wir uns das „Glas“ selbst an – den Spreewald. Viele Besucher strömen zunächst ins bekannte Lübbenau oder nach Lübben, um von dort aus in die Fließe (so heißen die Wasserwege hier) zu starten. Doch Burg (Spreewald) ist der Geheimtipp für alle, die den Spreewald etwas ruhiger und authentischer erleben wollen. Burg ist kein klassisches Dorf mit dichtem Zentrum, sondern eine weitläufige Streusiedlung. Über 300 Wasserläufe, sattgrüne Wiesen und verstreute Gehöfte prägen das Bild. Hier gibt es keinen überlaufenen Stadthafen mit Menschenmassen – hier hast du Natur pur und ganz viel Platz für dich.

In Burg kannst du praktisch vom Garten aus ins Kanu steigen oder aufs Fahrrad schwingen, ohne erst lange Schlange zu stehen. Was unterscheidet das Erlebnis im Geheimtipp Burg vom typischen Touristen-Hotspot? Ein kurzer Vergleich:

Touristen-Hotspot (z.B. Lübbenau)Geheimtipp Burg (Spreewald)
Großer Hafen mit vielen Ausflugsbooten & TouristenKleine Anlegestellen – oft startest du direkt von der Unterkunft aus
Belebte Altstadt mit Souvenirshops und RestaurantsVerstreute Höfe und Natur, Hofläden statt Souvenirshops
Geführte Kahnfahrten in festen RoutenIndividuelle Touren: per eigenem Paddelboot oder kleine Kähne ohne Gedränge
Lebhaftes Treiben, besonders im SommerRuhe und Entschleunigung zu jeder Jahreszeit
Touristisches Programm an jeder EckeAuthentische Erlebnisse: Hier grüßt dich der Fischer noch persönlich und der Gurkenstand um die Ecke ist echt lokal

In Burg erlebst du den Spreewald also gewissermaßen hautnah und ungefiltert. Du kannst frühmorgens den Nebel über den Wiesen aufsteigen sehen, ohne dass dir ein Touristenbus die Sicht verstellt. Abends zirpen die Grillen, und du hörst vielleicht in der Ferne nur das gemächliche Plätschern eines Paddelboots – Romantik pur! Kein Wunder, dass Burg ein staatlich anerkannter Kurort ist: Hier befindet sich auch die Spreewald Therme, ein Thermalbad, in dem du herrlich entspannen kannst. Und mittendrin, quasi im Herzen dieses Naturidylls, liegt deine mögliche Unterkunft: das Alte Backhaus. Von hier aus bist du direkt an der Hauptspree, hast einen eigenen Bootssteg vor der Tür und steigst gleich auf den Gurkenradweg, der am Haus vorbeiführt. Besser kann man den Spreewald nicht erleben!

Spreewald erkunden: Mit Kahn, Paddel und Pedale

Der Spreewald will in Ruhe erkundet werden – und dafür gibt es keine bessere Methode als eine gemütliche Kahnfahrt. Stell dir ein flaches, von einem Fährmann gestaktes Boot vor, das dich lautlos durch das grüne Labyrinth aus Kanälen gleiten lässt. Kein Motorengeräusch, nur das Plätschern des Wassers und vielleicht der Ruf eines Eisvogels. In Burg kannst du solche Fahrten an kleineren Häfen antreten oder sogar eine private Kahnfahrt organisieren, bei der nur du und deine Liebsten an Bord sind. Tipp: Die frühen Morgenstunden oder der späte Nachmittag sind perfekt – das Licht ist magisch und es sind kaum andere Boote unterwegs. Vermeide die Mittagshitze, dann haben nicht nur du, sondern auch der Fährmann mehr Spaß an der Tour.

Wenn du lieber selbst das Ruder – pardon, das Paddel – in die Hand nehmen willst, ist Paddelbootfahren ideal. Viele Unterkünfte (so auch das Alte Backhaus) stellen kostenlos Paddelboote bereit. Du kannst direkt vom hauseigenen Steg losschippern und auf eigene Faust die Fließe erkunden. Das Tolle: Du bestimmst Tempo und Richtung. Entdecke verwunschene Nebenarme, leg zwischendurch für ein Picknick an einer einsamen Wiese an und fühl dich ein bisschen wie ein Entdecker auf großer Fahrt. Keine Angst, im Spreewald kann man sich schwer verirren – an Knotenpunkten weisen kleine Schilder den Weg, und notfalls fragen ist immer drin. Kleiner Hinweis: Pack Sonnencreme, Hut und genügend Wasser ein, denn auf dem offenen Wasser merkt man die Sonne oft später als an Land.

Für die trockenen Füße bietet sich Radfahren an – der Spreewald ist flach wie ein Pfannkuchen und durchzogen von herrlichen Radwegen. Besonders bekannt ist der Gurkenradweg, ein Rundkurs von ca. 260 km, der an vielen Gurkenfeldern, Dörfern und Sehenswürdigkeiten vorbeiführt. Keine Sorge, du musst nicht die ganze Strecke abradeln! Such dir einfach die schönste Etappe rund um Burg heraus. Das Alte Backhaus liegt direkt am Gurkenradweg, du kannst dir vor Ort ein Fahrrad leihen und lostreten. Ob eine kurze Feierabendtour entlang der Spree oder ein Ganztagesausflug bis nach Lübbenau – auf zwei Rädern entdeckst du Ecken, die per Boot nicht erreichbar sind. Unser Tipp: Bring – wenn möglich – eigene Fahrräder mit oder leihe sie rechtzeitig aus, denn zur Hochsaison sind Räder begehrt. Und vergiss den Mückenschutz an warmen Abenden nicht, denn die kleinen Summseln gehören zur Spreewald-Natur einfach dazu.

Genuss und Kultur: Spreewälder Spezialitäten erleben

Geheimtipps rund um Burg – unsere liebsten Orte abseits der Touristenpfade | Zum alten Backhaus

Nach so viel Aktivität knurrt der Magen – Zeit für Spreewälder Spezialitäten! Natürlich steht an erster Stelle die Gurke. In Burg und Umgebung kannst du sie in allen Variationen probieren: klassisch knackig aus dem Holzfass, als Senfgurke mit einer milden Senf-Note oder als Gewürzgurke mit extra viel Dill und Knoblauch. An fast jeder Ecke findest du kleine Gurkenstände und Hofläden, betrieben von lokalen Familien. Dort gibt’s oft Probierhäppchen: einmal süß-sauer, einmal feurig-scharf? Lass es dir schmecken! Viele Anbieter verkaufen auch Leinöl – das goldene Öl aus Leinsamen, eine weitere Spreewald-Delikatesse. Traditionell isst man hier Quark mit Leinöl und Pellkartoffeln – klingt einfach, schmeckt himmlisch nussig und gehört zu einem echten Spreewald-Genuss dazu.

Auch Fischliebhaber kommen auf ihre Kosten: Frischer Spreewald-Fisch wie Hecht oder Zander landet in einigen Imbissen direkt aus den Fließen auf dem Teller, oft geräuchert oder gebraten. Und für die Süßen unter uns gibt es Hefeplins – pfannkuchenähnliche Leckereien, gern mit Apfelmus serviert. Ein Abstecher auf den Wochenmarkt (falls du am Wochenende hier bist) lohnt sich ebenfalls: Hier findest du regionalen Honig, eingelegten Meerrettich, Hausmacher-Wurst und je nach Saison frische Beeren oder Pilze aus den umliegenden Wäldern. Alles in allem: Der Spreewald ist ein Schlaraffenland für Feinschmecker – ohne Schickimicki, aber mit ganz viel Herz und Heimatgeschmack.

Neben dem Essen hat die Region auch kulturell einiges eingekocht (Wortspiel beabsichtigt!). Bräuche und Feste werden im Spreewald großgeschrieben. Jedes Jahr zu Pfingsten findet auf dem Burger Schlossberg die Spreewälder Sagennacht statt – ein Open Air Spektakel mit Musik, Tanz und sorbischen Sagenfiguren, das dich in eine mystische Welt entführt. Im Sommer feiert Burg das Heimat- und Trachtenfest, wo du prächtige sorbische Trachten (die traditionellen Kostüme der Sorben/Wenden) bewundern kannst. Auf solchen Festen wird getanzt, altes Handwerk vorgeführt und natürlich gurkenreich geschmaust. Wenn du Glück hast, erlebst du vielleicht sogar eine Sorbische Hochzeit als Schauvorführung – komplett mit Brautpaar in Tracht und traditionellem Hochzeitszug. Solche Erlebnisse lassen dich die Kultur des Spreewalds hautnah spüren.

Wem der Sinn nach Museen steht, der wird auch fündig: In Burg gibt es eine Heimatstube, die das Leben von früher zeigt (mit einigen Gurkenfässern in der Ecke, versteht sich). Nicht weit weg, in Lehde bei Lübbenau, befindet sich das Freilandmuseum Lehde mit einem liebevoll eingerichteten Gurkenmuseum – perfekt, um die Gurken-Historie, die du oben gelesen hast, nochmal live nachzuverfolgen. Ebenfalls spannend: die Slawenburg Raddusch, eine rekonstruierte Festung aus frühmittelalterlicher Zeit, in der du viel über die ersten Siedler im Spreewald erfährst. Du siehst, im Spreewald kommt nicht nur der Gaumen, sondern auch Geist und Seele voll auf ihre Kosten.

Dos & Don’ts: So wird dein Spreewaldurlaub perfekt

Dos:

  • Plane genug Zeit ein: Der Spreewald ist zum Entschleunigen da. Nimm dir lieber einen Tag mehr, um die Atmosphäre zu genießen, anstatt durchzurasen.
  • Fahrrad mitbringen oder leihen: Auf zwei Rädern entdeckst du die Umgebung am besten. Viele Unterkünfte (z.B. das Alte Backhaus) haben Leihfahrräder – nutze sie!
  • Paddeln in Eigenregie: Trau dich ruhig, ein Paddelboot zu mieten und selbst loszufahren. Die Erfahrung, eigenständig durch die Kanäle zu gleiten, ist unbezahlbar (und ungefährlich).
  • Insektenschutz und Sonnenhut einpacken: Gerade im Sommer können Mücken und Sonne intensiv sein. Mit Mückenspray und Hut bleibst du entspannt und cool.
  • Lokale Produkte probieren: Ob Gurken, Leinöl, Honig oder Kräuterlikör – gönn dir den Geschmack des Spreewalds direkt vor Ort. Deine Geschmacksknospen werden jubeln!

Don’ts:

  • Nicht mittags Kahnfahren: Die Mittagshitze im Sommer kann erbarmungslos sein. Spare dir eine schweißtreibende Tour unterm Zenit – morgens oder abends ist es viel idyllischer (und kühler).
  • Kein Stress, kein Lärm: Der Spreewald ist ein ruhiges Naturparadies. Laute Musik oder Hektik passen hier nicht hin. Lass die Naturgeräusche die Playlist des Tages sein.
  • Nicht überall baden: So verlockend die Kanäle aussehen – springe nicht einfach hinein. Baden ist nur an ausgewiesenen Stellen oder Seen erlaubt (Sicherheit und Naturschutz gehen vor). Wenn du Abkühlung brauchst, besuche lieber die Spreewald Therme oder frag nach Badeseen in der Nähe.
  • Ohne Bargeld dastehen: Viele kleine Gurkenstände und Bootsvermieter nehmen nur Bares. Also hab immer etwas Bargeld im Gepäck, damit du nicht auf dem Trockenen sitzt – im wahrsten Sinne.
  • Nur Hauptwege nutzen: Wage dich ruhig mal auf weniger bekannte Pfade und Kanäle (solange erlaubt). Die versteckten Ecken des Spreewalds sind oft die schönsten!

Romantik zu zweit: Spreewald für Verliebte

Der Spreewald ist wie gemacht für Romantik – hier könnt ihr als Paar abschalten und gemeinsam in die Natur eintauchen. Stellt euch vor, ihr sitzt zu zweit im Paddelboot, gleitet in den Sonnenuntergang, das Wasser spiegelglatt, Libellen tanzen über der Oberfläche. Kein anderer Mensch weit und breit – Gänsehaut-Momente garantiert! Für Pärchen gibt es in Burg besondere Erlebnisse: Wie wäre es mit einer Mondscheinkahnfahrt? Einige Fährleute bieten abendliche Touren mit Lampions oder Fackeln an, bei denen man den Spreewald bei Nacht erlebt – unglaublich stimmungsvoll. Oder ihr schnappt euch im Alten Backhaus einen Picknickkorb voller regionaler Leckereien (Gurken dürfen nicht fehlen!) und macht es euch an einem versteckten Plätzchen am Ufer gemütlich.

Auch an Land locken romantische Stunden: Ein Besuch in der Spreewald Therme lässt euch gemeinsam entspannen – im warmen Solebad die Sterne anschauen oder in der Panorama-Sauna nebeneinander schwitzen und hinterher im Ruheraum kuscheln. Klingt gut, oder? Unternehmt einen abendlichen Spaziergang durch Burgs beleuchtete Wege oder setzt euch einfach ans Wasser und hört dem Konzert der Frösche zu. Hand in Hand die Seele baumeln lassen – das klappt hier von ganz alleine. Abends kehrt ihr dann in euer gemütliches Apartment im Alten Backhaus zurück, vielleicht knistert draußen ein Feuerkorb und ihr stoßt mit einem Glas Wein (oder Gurkenlikör?) auf den perfekten Tag an. Im Spreewald sind es oft die einfachen Dinge, die die Herzen höherschlagen lassen.

Familienzeit im Spreewald: Abenteuer für Groß und Klein

Auch für Familien ist der Spreewald ein riesiger Abenteuerspielplatz – ganz ohne Achterbahn, dafür mit jeder Menge echter Naturentdeckungen. Kinder lieben es, mit dem Kahn zu fahren: still auf dem Wasser zu sein, ab und zu duckt man sich unter einem niedrigen Brückchen durch, und mit etwas Glück zeigt sich ein Biber oder eine Entenfamilie kreuzt den Weg. Tipp: Packt für kleinere Kinder ein Fernglas und einen Kescher ein – so wird die Bootsfahrt zur Safari, wenn die Kleinen Ausschau nach Fischen oder Libellen halten können. Größere Kinder finden Paddeln im eigenen Kajak super spannend (unter Aufsicht natürlich). Und keine Angst: Die Kanäle sind meist flach, und jeder trägt sowieso Schwimmwesten.

An Land gibt es ebenso viel zu erleben. In Burg wartet der Barfußpark darauf, entdeckt zu werden: Über 25 Stationen können Groß und Klein barfuß über verschiedene Untergründe laufen – von Matsch über Kies bis Holz, das kitzelt und macht Riesenspaß! Gleich nebenan gibt’s einen Imbiss mit Eis für die wohlverdiente Belohnung danach. Nicht weit entfernt können Kinder sich im Irrgarten auf dem Kräutermühlenhof austoben – ein Labyrinth aus Hecken, in dem die ganze Familie um die Wette den Ausgang sucht (und vielleicht Mama oder Papa mal kurz verloren geht – keine Sorge, man findet sich wieder).

Für neugierige Kids ist das schon erwähnte Freilandmuseum Lehde toll – alte Bauernhäuser, Scheunen, Haustiere wie in Urgroßmutters Zeiten und natürlich Geschichten vom Gurken-Einlegen. Da staunen die Kleinen, wie man ohne Strom lebte. Ein weiteres Highlight: der Bismarckturm in Burg. Bist du mit Teenagern unterwegs, die eine Herausforderung mögen? Dann rauf auf den Turm! Über 100 Stufen winden sich nach oben (eng und aufregend) und oben erwartet euch ein Blick über die Baumwipfel des Spreewalds, der sogar Handy-gewohnte Teens beeindruckt – perfekter Spot für ein Familien-Selfie mit Aussicht. Und wenn’s mal einen Regentag gibt: Einfach Gummistiefel an und raus – die Pfützen im Spreewald sind die besten! Im Alten Backhaus könnt ihr euch danach bei einer heißen Schokolade auf dem Sofa wieder aufwärmen und gemütlich zusammen einen Spieleabend machen. Familienzeit im Spreewald heißt, Abenteuer und Entspannung im idealen Mix zu haben.

Hochzeit im Spreewald: Feiern im Grünen

Geheimtipps rund um Burg – unsere liebsten Orte abseits der Touristenpfade | Zum alten Backhaus

Du träumst von einer Hochzeit im Grünen, umgeben von Wasserarmen und alten Bäumen? Eine Hochzeit im Spreewald könnte dieser Traum sein! Die Kulisse: natürliche Idylle, Vogelgezwitscher, romantische Kanäle – fast wie im Märchen. Im Alten Backhaus kannst du genau das haben, denn hier gibt es Veranstaltungsräume und eine traumhafte Außenanlage für Feste. Bis zu 50 Gäste finden in den liebevoll restaurierten Räumlichkeiten Platz – perfekt für eine intime Feier mit den engsten Freunden und der Familie. Stell dir vor, wie ihr euch unter freiem Himmel das Jawort gebt, vielleicht unter einer alten Eiche auf dem großen Grundstück, und anschließend stoßt ihr alle mit einem Gurkensekt (ja, den gibt’s wirklich!) an.

Der große Vorteil, wenn du im Alten Backhaus feierst: Feiern und Übernachten an einem Ort. Deine Gäste können direkt vor Ort wohnen (es gibt gemütliche Apartments für Paare und Familien), und niemand muss sich abends ins Auto setzen. Das bedeutet: entspannt bis in die Nacht feiern, das Tanzbein schwingen und anschließend einfach ins Bett fallen – Urlaubsfeeling inklusive. Für das Rahmenprogramm einer Hochzeitsgesellschaft bietet der Spreewald wunderbare Möglichkeiten: Plane am Tag nach der Feier eine gemeinsame Kahnfahrt für alle Gäste – das wird ein Highlight, über das noch lange gesprochen wird. Oder wie wäre es mit einem Grillabend am Lagerfeuer auf dem Gelände als zwangloser Auftakt vor dem großen Tag? Eure Mitreisenden, vor allem die, die von weiter weg kommen, werden es lieben, ein ganzes Wochenende im Spreewald zu verbringen. Sie können tagsüber radeln, paddeln oder die Therme besuchen, während ihr euch als Paar für die Trauung vorbereitet. So wird eure Hochzeit nicht nur ein einzelner Tag, sondern ein unvergessliches Erlebnis für alle.

Natürlich hilft das Team vom Alten Backhaus gerne bei der Organisation: vom passenden Dekor (vielleicht mit Gurkenmotiv, wenn ihr mutig seid?) über lokale Catering-Partner bis zum Fotografen, der die schönsten Plätze kennt – ihr seid in guten Händen. Eine Hochzeit im Spreewald hat einen eigenen Zauber, eine Mischung aus Romantik und Bodenständigkeit. Und wer weiß, vielleicht taucht zur Überraschung aller sogar der Gurkenkönig persönlich auf? (Ja, den gibt es – jedes Jahr wird auf dem Gurkenfest ein Gurkenkönig gekürt!). Spaß beiseite: Ihr schreibt euer eigenes Kapitel Spreewald-Geschichte, und das in einer der schönsten Ecken Deutschlands. Klingt das nicht verlockend?

Lust auf Spreewaldurlaub?

Bekommt ihr gerade richtig Lust, selbst in das Abenteuer Spreewald einzutauchen? Buche jetzt deine Unterkunft im Alten Backhaus in Burg (Spreewald) und sichere dir dein persönliches Gurkenglück! Ob romantischer Kurztrip zu zweit oder Familienurlaub im Grünen – im Alten Backhaus erwartet dich eine gemütliche Unterkunft mit Herz, eine ruhige Lage direkt an der Spree und der perfekte Ausgangspunkt für all die Erlebnisse, die du hier gelesen hast. Warte nicht länger: Übernachten in Burg im Spreewald ist immer eine gute Idee, und das Alte Backhaus heißt dich herzlich willkommen.

Eure Feier im Spreewald: einzigartig wie ihr

Ob Traumhochzeit, runder Geburtstag oder Jubiläum – feiern im Spreewald bleibt unvergessen. Im Alten Backhaus könnt ihr eure Vorstellungen wahrmachen. Von stilvoll dekorierten Veranstaltungsräumen bis zur großzügigen Gartenfläche ist alles vorbereitet, um euren besonderen Anlass perfekt in Szene zu setzen. Kontaktiert uns noch heute, um eure Wünsche zu besprechen. Feiern im Alten Backhaus bedeutet: ihr genießt, wir kümmern uns um den Rest – damit ihr und eure Gäste euch rundum wohlfühlt. Macht euren großen Tag zu etwas ganz Besonderem, mitten in der natürlichen Kulisse des Spreewaldes!

Spreewaldgurken & mehr – ein Genuss mit Geschichte  | Zum alten Backhaus

Mach’s dir gemütlich – dein Spreewald-Abenteuer beginnt im Alten Backhaus.

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